Stechmücken

Stechmücken sind weit verbreitet. Besonders in den Sommermonaten, wo Luftfeuchtigkeit und Temperatur sehr hoch sind, stellen diese Parasiten  ein Problem dar.

Weltweit sind die verschiedenen Stechmückenarten die häufigsten Überträger von Viren, Protozoen und parasitischen Würmern auf Mensch und Tier. Stechmücken verbreiten nicht nur Krankheiten wie die West-Nil-Enzephalitis, sie sind auch eine lästige Plage.

Nur das weibliche Insekt ernährt sich von Blut. Zum Fressen bohrt das Mückenweibchen ein kleines Loch in die Haut des Wirtes, durch das es dann den Saugrüssel mit 2 Röhren schiebt. Während durch das eine Rohr Speichel fließt, saugt die Mücke durch das andere Rohr Blut.

Der Speichel enthält einen Gerinnungshemmer, so dass das Blut während des Fressvorgangs nicht verklumpt. Der Juckreiz nach dem Mückenstich wird durch den in der Haut verbliebenen Speichel ausgelöst. Wie bei Flöhen und Zecken ist es dieser Speichel, durch den Krankheitserreger auf den Wirt übertragen werden.

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