Der Entwicklungszyklus dauert bei Zimmertemperatur durchschnittlich 3-5 Wochen (maximal bis zu 30 Wochen). Optimal für alle Stadien sind etwa 25°C und eine relative Luftfeuchtigkeit von 80%. Kälte und Trockenheit sind keine guten Bedingungen für Flöhe.
Die Kopulation erfolgt auf dem Wirtstier. 24-48 Stunden nach der ersten Blutaufnahme legt ein Weibchen ca. 25 Eier pro Tag direkt auf dem Wirt ins Fell. Viele davon fallen nach kurzer Zeit zu Boden.
Nach 1 - 10 Tagen schlüpft daraus das 1. Larvenstadium, welches sich von organischen Abfällen und Flohkot ernährt. Die Larven meiden das Licht und verkriechen sich in Ritzen, Spalten, Textilien und Teppichfasern.
Abhängig von Temperatur und relativer Luftfeuchte häuten sich die Larven zweimal innerhalb von 1-4 Wochen. Insgesamt werden 3 Larvenstadien durchlaufen.
Die bis zu 5 mm lange bräunliche Drittlarve verpuppt sich in einem selbstgesponnenen 3-5 mm großen klebrigen Kokon, der sie gut vor äußeren Einflüssen schützt. Staub und Schmutz haften an der Oberfläche, wodurch der Kokon gut getarnt und zusätzlich geschützt ist.
Der adulte Floh schlüpft nach 10-140 Tagen. Dies erfolgt erst bei bestimmten Reizen wie Erschütterung des Bodens, Wärme, Kohlendioxid. Diese bedeuten, dass ein Wirt in der Nähe ist.
Vor der ersten Blutmahlzeit können adulte Flöhe ca. 2-8 Wochen ohne Wirt überleben. Nach der ersten Blutaufnahme sind sie nur noch 24h ohne Blut lebensfähig.
Ein Floh kann bis zu 110 Tagen am Wirt leben, in der Regel aber nicht länger als 3 Wochen.